Warum es uns gibt
Im deutschsprachigen Raum leben über 100 Millionen Menschen. Millionen von ihnen können Texte im Internet nicht lesen – oder wollen es in bestimmten Momenten einfach nicht. Die Zahlen sind erschreckend konkret:
Allein in Deutschland sind laut der LEO-Studie der Universität Hamburg rund 6,2 Millionen Erwachsene funktionale Analphabeten – sie können einzelne Sätze lesen, aber keine zusammenhängenden Texte verstehen. In Österreich sind es laut OECD-Erhebung knapp eine Million Menschen. In der Schweiz kämpfen rund 800.000 Erwachsene mit einer Lese- und Schreibschwäche. Zusammen sind das über 8 Millionen Menschen im DACH-Raum, die von Texten im Netz weitgehend ausgeschlossen sind.
Dazu kommen rund 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland, etwa 318.000 in Österreich und 380.000 in der Schweiz. Und schätzungsweise 4 bis 5 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum leben mit Legasthenie – einer Lese-Rechtschreibstörung, die das Erfassen geschriebener Texte erheblich erschwert.
Und dann sind da noch alle anderen: Pendler, die auf dem Weg zur Arbeit lieber zuhören als auf ein Display zu starren. Eltern, die beim Kochen keine Hand frei haben. Sportler beim Joggen. Autofahrer. Menschen, die nach einem langen Tag einfach zu müde sind, um noch einen Artikel zu lesen – aber gerne einen hören würden.
Die bestehenden Lösungen setzen fast alle auf künstliche Intelligenz: Computerstimmen, die Texte vorlesen. Technisch beeindruckend, aber hörbar synthetisch – ohne Emotion, ohne Charakter, ohne echte Verbindung zum Inhalt.
Wir wollten etwas anderes: Eine Plattform, auf der echte Menschen echte Texte vorlesen. Natürlich, lebendig, mit Betonung und Persönlichkeit. Und das Ganze kostenlos für Webseitenbetreiber und Zuhörer.
So entstand OKAYPLAY – ein Ort, an dem Text eine Stimme bekommt. Eine echte.